Meine Krankheiten, meine Ängste, meine Interessen, meinen Konsum, mein Alter, meine Kaufkraft, mein Vorlieben, meine Hobbies, meine Beziehungsschwierigkeiten, meinen Musikgeschmack, meine Gewohnheiten, meine Kinder, meine Arztbesuche, meine politische Haltung, meine Community, meine Religion, mein Engagement, meine Parteizugehörigkeit, meinen Freundeskreis, meine Termine, meine Süchte, meine Einkäufe, meine Wege, meine Reisen, meine Kinobesuche, meinen Verbrauch, meine Automarke, meine Wohnungseinrichtung, meinen Kleidungsstil, meine Gesprächsthemen, meine Diagnosen, die Filme, die ich schaue, meinen Social-Media Algorithmus, meine Vorhaben, meine Geheimnisse, mein Aufstehen und Einschlafen, meine Atem- und Herzfrequenz.

All dies tragen meine digitalen Assistenten, Services Google, Amazon, Meta und Co in meinem Alltag zusammen. Man kennt mich.

Es fällt nicht schwer, sich ein Szenario auszumalen, indem uns dies auf die Füße fällt, Nachteile verschafft, uns manipuliert oder politisch und als Bürger ins Abseits stellt.

Wir sollten genauer hinschauen und argwöhnisch werden, wenn „der Datenschutz“ als Hindernis für Innovation, Sicherheit oder Whatever herangezogen wird. Ein aktuelles Negativbeispiel ist sind die Aussagen des Ministerpräsidenten in NRW. (https://www.news4teachers.de/2026/02/zufall-nach-microsoft-deal-im-bildungsbereich-stellt-wuest-ploetzlich-die-landesdatenschuetzer-infrage/)

Das Recht auf Selbstbestimmung ist ein Persönlichkeitsrecht, dass einen sehr guten Ruf verdient und ein schützenswertes Recht ist.

Man benötigt hierzu kein digitales Wissen, sondern nur ein wenig Zeit sich, falls noch nicht geschehen, etwas zu informieren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Informationelle_Selbstbestimmung